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| Browsergames - Funktion und Entwicklung |
Browsergames bieten elektronische Spielemöglichkeiten an den Computern, die meist online mit dem Internet in Verbindung stehen aber nur den Browser des Rechners als Benutzerschnittstelle benötigen. Browsergames unterscheiden sich daher von den üblichen Video- und Computerspielen wesentlich, da Browsergames keine eigenständig installierte Software benötigen. Es gibt daher Browsergames, die nur Client-Side-Technologien in Form des Webbrowsers benötigen. Manche benötigen darüberhinaus aber ein Plugin wie Flash oder Java oder sind mittels Technologien wie Ajax oder JavaScript programmiert, die auch im Browser abgeschaltet werden können. Es gibt aber auch Browsergames, die Server-Side Scripting verwenden.
Viele Browsergames sind Weiterentwicklungen von erfolgreichen PC-Konsolen-Spielen oder sogenannten MMOG-Online Spielen. Massively Multiplayer Online Games (MMOG) sind Videospiele, die dazu genutzt werden können, Hunderte bis Tausende von Spielern gleichzeitig in ein Spiel zu integrieren. Durch ihre Notwendigkeiten an Differenziertheit im Spieleablauf muss man eine persistente Welt programmtechnisch realisieren, was allein nur durch einen Browser als Schnittstelle nicht umsetzbar ist. Es sind jedoch keine PCs notwendig, um mit Ihnen ein Spielevergnügen zu erleben. Die neueren Spiele-Konsolen, wie die Xbox 360, die PlayStation, die Nintendo- und die Wii-Konsole können ebenfalls auf das Internet zugreifen. Demgegenüber sind PC-Konsolen-Spiele auch ohne Internet-Verbindung umsetzbar und werden über externe Datenträger lauffähig gemacht.
Mit der wachsenden Zahl der Spieler wird es aufgrund der großen Mengen an Informationen immer schwieriger, einen geordneten Ablauf bei Browsergames für den Betreiber sicherzustellen. Denn der Fortschritt der Technik ermöglicht es, Online-Spiele zu imitieren, die komplexen ökologischen, soziologischen, ökonomischen und politischen Dynamiken des realen Lebens in Gesellschaften nahekommen. Unvorhersehbare gesellschaftliche Dynamik wird damit zum integralen Bestandteil der Browsergames. Je mehr Interaktionen durch die Spieler erwünscht und vorstellbar werden, desto höher sind auch die technischen Anforderungen auf Seiten der Betreiber. Diese müssen auch skalierbare Hardware-Ressourcen sicherstellen und die ständig wechselnden Spielerzahlen abdecken zu können.
Beliebte Browsergames werden häufig durch ein End User License Agreement abgesichert, in dem geeignete Regeln enthalten sind, die auch die technische Stabilität unterstützen sollen. Die Folgen der Auflösung der Vereinbarung sind je nach der Vertragsgestaltung unterschiedlich doch die Durchsetzung der EULA ist wegen der hohen Kosten menschlicher Eingriffe für die Betreiber schwierig.
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